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Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Beamte

Welche ist die beste Krankenversicherung für mich als Beamter?

Hier werden mir über 2.000 Tarife aus den Testsiegern verglichen.

Das heißt für mich:

  • Gemeinsame Beantwortung der Gesundheitsfragen
    inkl. Risikovorabprüfung
  • Sicherheit bei meiner Entscheidung
  • Beihilfe und Private Krankenversicherung kombinieren:
    Mehr Leistung für weniger Geld

Sonderwechselrecht für Referendare

Krankenversicherung für Referendare

 

"Sonderwechselrecht für Referendare"

 

 

Durch die Statusänderung haben Referendare ein Sonderkündigungsrecht und können zu Beginn ihres Dienstverhältnisses die Versicherungsgesellschaft wechseln. Da die meisten Referendare bisher mit dem Thema "private Krankenversicherung" wenig Berührungspunkte hatten, bestehen häufig Unklarheiten und Missverständnisse.

 

So wird Referendaren beispielsweise häufig von Versicherungsvertreter erzählt, dass sie zum Beginn ihres Referendariats bereits gewechselt haben müssen. Scheinbar im Zeitzwang wird dann nicht selten eine übereilte Entscheidung getroffen, die der Referendar bis zur nächsten Wechselmöglichkeit tragen muss. Im schlimmsten Fall wird aufgrund einer zwischenzeitlichen Erkrankungen ein Wechsel in eine andere Gesellschaft sogar unmöglich.

 

Sein Sonderwechselrecht kann der Referendar noch zwei Monate ab dem Datum der Verbeamtung rückwirkend zu diesem Termin in Anspruch nehmen. War der Beamte vorher bei einer anderen Gesellschaft oder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, bekommt er die Beiträge, die er bis dahin an die Versicherung bezahlt hat, zurückerstattet.

 

Ebenso besteht bei vielen Referendaren die Angst, dass ab Beginn ihres Referendariats nicht mehr versichert sind, wenn nicht bereits vorher eine Versicherung abgeschlossen wurde. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden: Da in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung besteht, darf die vorherige Versicherung den Versicherungsnehmer nicht aus dem Versicherungsverhältnis lassen, wenn dieser nicht einen Nachweis über eine nahtlos angrenzende neue Krankenvollversicherung vorlegt.

 

Nach dem Referendariat hat Referendar ein weiteres Sonderwechselrecht, da erneut ein Statuswechsel erfolgt. Der Referendar wird nun vom "Beamten auf Widerruf" zum "Beamten auf Probe". Zum Termin der Verbeamtung wird der Anwärtertarif des Referendars von der Gesellschaft in der Regel automatisch in den entsprechenden Beamtentarif umgestellt. Der Versicherungsnehmer bekommt die Umstellung von der Gesellschaft vor der Umstellung schriftlich mitgeteilt. Möchte ein Referendar die Gesellschaft wechseln, hat er dazu – je nach Gesellschaft – zwei bis vier Wochen Zeit.

 

Achtung: Für Referendare gilt der sogenannte Kontrahierungszwang nicht. Dieser greift nur bei Beamten auf Probe und Beamten auf Lebzeit. Bestehen Vorerkrankungen, sollte der Referendar von einem unabhängigen Fachmann prüfen lassen, ob und zu welchen Konditionen er von einer Gesellschaft aufgenommen werden würde. Diese Risikovorabanfrage ist anonym und für den Versicherungsnehmer kostenlos. Auf keinen Fall sollte der Beamtenanwärter dafür direkt zu einer Gesellschaft gehen. Häufig wird ein sogenannter Probenantrag gestellt. Das Problem dabei: Einen Probeantrag in diesem Sinne gibt es nicht. Es handelt sich dabei lediglich um einen normalen Antrag, der vom Versicherungsvertreter "halt probehalber" gestellt wurde. Erfolgt auf diesen von der Gesellschaft eine Ablehnung, hat der Referendar damit die einmalige Möglichkeit vergeben, später über den Kontrahierungszwang aufgenommen zu werden. Denn dieser gilt nur für den ersten rechtlich bindenden Antrag bzw. das erste rechtlich bindende Angebot einer Gesellschaft.

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Weitere Informationen zum Thema Krankenversicherungen für Referendare finden Sie auf unseren Partnerseiten.

Riesterförderung für Beamte

Die Riesterförderung für Beamte

Die gesetzliche Rente wird aufgrund des demografischen Wandels in Zukunft nicht mehr zur finanziellen Absicherung im Alter ausreichen. Das gilt auch für Beamte, deren Pensionen aufgrund der finanziellen Situation des Staates in Zukunft weiter gekürzt werden. Damit im Alter keine Versorgungslücke entsteht, müssen deshalb auch Beamte privat vorsorgen. Der Staat fördert daher nicht nur die Eigeninitiative der Arbeitnehmer: Auch Beamte sind im Rahmen der Riester-Rente förderberechtigt. Um die Riesterförderung mit Zulagen und Steuervorteilen zu erhalten, müssen Beamte aber einige Besonderheiten beachten.

 

Staatliche Förderung

Prinzipiell ist für Beamte die Riesterförderung wie für Arbeitnehmer geregelt. Grundvoraussetzung für eine Riesterförderung ist dabei der Abschluss eines zertifizierten zulagegeförderten Altersvorsorgevertrages. Um die vollen Zulagen zu erhalten, müssen Beamte mindestens 4% ihres Vorjahreseinkommens in einen riesterfähigen Altersvorsorgevertrag einzahlen. Nach der momentanen Regelung beträgt die Förderung durch Zulagen

  • 154,- € für jeden Förderberechtigen
  • 185,- € für jedes kindergeldberechtigte Kind, das vor 2008 geboren wurde
  • 300,- € für jedes kindergeldberechtigte Kind, das ab 1. Januar 2008 geboren wurde
  • Berufseinsteiger unter 25 Jahren bekommen einen einmaligen Bonus von 200,- €, wenn sie mit einem Riestervertrag vorsorgen.

Neben den Zulagen haben Beamte die Möglichkeit, die Aufwendungen für ihre Riester-Rente als Sonderausgaben steuerlich geltend zu machen. Sind die Steuervorteile, die sich durch das Absetzen der Riesterbeiträge ergeben, höher als die Zulagen, bekommt der Beamte die Differenz als Steuervorteil bar ausgezahlt.

 

Besondere Regelungen für Beamte

Um die Zulagen für einen Riestervertrag zu beantragen, wird die Sozialversicherungsnummer des Antragsstellers benötigt. Da Beamte aber weder sozialversicherungspflichtig noch rentenversicherungspflichtig sind, haben sie im Normalfall auch keine Sozialversicherungsnummer. Sie müssen daher eine sogenannte Zulagennummer beantragen. Die Zulagennummer kann über die entsprechende Besoldungsstelle bzw. über den Arbeitgeber bei der zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte beantragt werden.

Da bei Soldaten, Beamten und Richtern die Sozialversicherungsdaten nicht bei den Rentenversicherungsträgern gespeichert werden, bekommen sie die Förderung für einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag nur dann, wenn Sie bei ihrer Besoldungsdienststelle oder ihrem Arbeitgeber eine Einverständniserklärung zur Weitergabe ihrer Einkommensdaten, welche für die Berechnung der Zulagen notwendig sind, an die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) gegeben haben.

 

Eingeschränkte Möglichkeiten

Beamte, die ohne Dienstbezüge beurlaubt sind, haben dennoch Anspruch auf die Riesterförderung. Sie können sowohl Zulagen beantragen als auch den Sonderausgabenabzug in Anspruch nehmen. Ebenso profitieren Beamte von der Neuregelung zum sogenannten „Wohn-Riester“.

Ausgeschlossen ist für Beamte jedoch die Verbindung der Riesterförderung mit einer betrieblichen Altersvorsorge. Denn für Beamte gibt es generell keine Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge zu abzuschließen. Somit ist auch eine Förderung im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge nicht möglich. Beamte müssen für eine Riesterförderung immer private Vorsorgeverträge abschließen.

 

Sicherheit

Mit einer riestergeförderten Altersvorsorge gehen Beamte kein Risiko ein. Denn der Gesetzgeber gibt für alle riesterfähigen Altersvorsorgeprodukte bestimmte Regelungen und Mindestanforderungen vor, die dem Anleger eine sichere Altersvorsorge garantieren. Überwacht wird dies von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Mittlerweile wurden von dieser bereits über tausend verschiedene Angebote zertifiziert und somit für die staatliche Förderung freigegeben.

 

Möglichst früh mit der Vorsorge beginnen!

Das eingezahlte Kapital der Versicherten wird von den Gesellschaften nicht einfach beiseitegelegt: Die Gesellschaften wirtschaften mit dem eingezahlten Kapital während der Laufzeit des Vertrages. Je nach Versicherungsgesellschaft bzw. nach Vertragsbestimmungen werden dem angesparten Kapital des Versicherten anteilig die erwirtschafteten Zinserträge gutgeschrieben. Je früher ein Vorsorgevertrag abgeschlossen wird, desto höher werden wegen der langen Ansparphase das Kapital des Versicherten sowie die die Erträge durch Zinseszinsen sein. Zusammen mit den staatlichen Zulagen zur Altersvorsorge bieten Riesterprodukte wesentlich höhere Renditen als alle anderen Formen der Altersvorsorge.
 
Kapitalentwicklung eines Riester-Vertrages - Annahme
 

Für jeden Bedarf das richtige Produkt

Die Auswahl an verschiedenen, riesterfähigen Produkten ist groß und bietet für jeden Bedarf die richtige Lösung. Ebenfalls ist es seit 2008 möglich, den Kauf eines selbst genutzten Wohneigentums in die Altersvorsorge mit einzubeziehen. Beim sogenannten „Wohn-Riester“ kann das angesparte Kapital eines Riestervertrages vollständig zum Kauf oder zur Entschuldung eines Eigenheimes genutzt werden.

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pkv-gesellschaften

Focus Money-Test 2011: Debeka und DBV sind Testsieger für Beamte

Focus Money-Test 2011: Debeka und DBV sind Testsieger für Beamte

Beamte haben die Wahlmöglichkeit zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Entscheidet sich der Beamte für die private Krankenversicherung, beteiligt sich sein Dienstherr („Arbeitgeber“) in Form von Beihilfe zu einem bestimmten Prozentsatz an seinen Krankheitskosten. Für die verbleibenden Prozent muss sich der Beamte dann privat versichern.

Als Alternative steht den Beamten eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung offen. In diesem Fall muss der Beamte aber den Beitrag in voller Höhe selbst bezahlen. Die Beihilfe kennt nämlich keinen Arbeitgeberanteil, sondern beteiligt sich stattdessen an den entstehenden Gesundheitskosten. Die GKV ist deshalb für Beamte meist die weitaus teurere Alternative.

Die Privaten Versicherungsgesellschaften bieten für Beamte spezielle Tarife an, die auf die jeweilige Beihilfeverordnung abgestimmt ist. Für die Kosten, die nicht durch die jeweilige Beihilfe abgedeckt sind oder zukünftig nicht mehr übernommen werden, bieten die privaten Versicherungsgesellschaften zusätzlich Beihilfeergänzungstarife an. Für die Beamtenanwärter (Beamte in Ausbildung) bieten die privaten Gesellschaften vergünstigte Ausbildungstarife (Anwärtertarife) an.

Doch wie für andere Berufsgruppen auch gibt es im Beamtensektor erhebliche Preis-Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaften bzw. Tarifen. Im aktuellen Test von Focus Money (11/2011) schnitten bei den Anwärtertarifen die Debeka, HUK-Coburg und die Allianz am besten ab, bei den Beamtentarifen bekamen die DBV, die Alte Oldenburger und die Debeka die besten Bewertungen.

In Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Versicherungsanalysen Franke & Bornberg hat Focus Money die Tarife für Beamte und Beamtenanwärter untersucht. Bewertet wurden die einzelnen Tarife dabei nach ihren Versicherungsleistungen, ihren Beiträgen und der Bonität der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Die Ergebnisse des Tests wurden in Schulnoten zusammengefasst. In das Ergebnis flossen die Versicherungsleistungen und die Beiträge zu jeweils 40 Prozent ein, die Bonität des Unternehmens zu 20 Prozent.

In den Tarifen für Beamte konnten sich die DBV, die Alte Oldenburger und die Debeka durchsetzen. Testsieger mit der Gesamtnote von 1,45 wurde die Axa-Tochter DBV aufgrund ihrer guten Leistungen und ihrer hervorragenden Bonität. Auf Platz zwei liegt die Alte Oldenburger mit einer Gesamtnote von 1,90, Platz drei erreichte die Debeka mit einer Gesamtnote von 2,00. Bei den Anwärtertarifen lagen die Debeka und die HUK-Coburg mit der Gesamtnote von jeweils 1,33 auf Platz eins. Platz zwei erlangte die Allianz mit einer Gesamtnote von 1,67, Platz drei DKV mit einer Gesamtnote von 1,75. Auf den letzten Platz kam die Mannheimer Krankenversicherung mit der Gesamtnote 4 für die Beamtentarife und mit der Gesamtnote 5 für die Anwärtertarife.

Den vollständigen Testergebnis von Focus Money finden Sie hier.

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Bearbeitungszeit Beihilfeanträge

Bearbeitungszeit Beihilfeanträge

 

Springe zu Bearbeitungszeit Beihilfeanträge für ein Bundesland:

Bundesland
Baden-Württemberg
Bearbeitungszeit In Stoßzeiten (Jahresende, nach Feiertagen) bis zu vier Wochen. Außerhalb
der Stoßzeiten ca. 2 Wochen.
Antragsfrist Beihilfe nur gewährt, wenn der Antrag auf Beihilfe vor Ablauf der beiden Kalenderjahre gestellt wird, die auf das Jahr des Entstehens der Aufwendungen folgen (Bsp.: Aufwendungen, die im Jahr 2010 entstanden sind, können bis Ablauf des Jahres 2012 geltend gemacht werden).
Antragsgrenze Beihilfe wird nur dann gewährt, wenn die Summe des Antrages mindestens 300 Euro beträgt. Wird diese Summe nicht erreicht, wird eine Beihilfe nur dann gewährt, wenn der letzte Beihilfeantrag vor mehr als 12 Monaten gestellt wurde. Soll der Antrag trotzdem bearbeitet werden, wird die zustehende Beihilfe um eine Verwaltungspauschale von 16 Euro gekürzt (§ 17 Abs. 2 BVO).
Antrag auf Abschlagszahlung Nicht möglich. Nicht vorhanden.
   
Bundesland
Bayern
Bearbeitungszeit In Stoßzeiten (Jahresende, nach Feiertagen) bis zu vier Wochen. Außerhalb der Stoßzeiten ca. 2 Wochen.
Antragsfrist Ziel der Beihilfestelle ist die Bearbeitung eines Antrages innerhalb von zwei Wochen, zu Stoßzeiten kann die Bearbeitung aber auch 3-4 Wochen betragen.

Achtung: gilt nur für das Landesamt für Finanzen und kann bei anderen Kostenträgern (z.B. Stadt München, einzelne Komunen) abweichen.

Antragsgrenze Beihilfe wird nur dann gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Wird diese Summe innerhalb von 10 Monaten nicht erreicht, kann die Beihilfe auch dann gewährt werden, wenn die Aufwendungen 15 Euro erreichen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Berlin
Bearbeitungszeit Je nach Antragsaufkommen 2-4 Wochen.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie
innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder Ausstellen der
Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Beihilfe wird nur gewährt, wenn Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus 10 Monaten diese Summe nicht, kann eine Beihilfe dennoch gewährt werden, wenn die Aufwendungen 15 Euro übersteigen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Brandenburg
Bearbeitungszeit Die Beihilfestelle konnte zur Bearbeitungszeit keine genauen Angaben machen.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder Ausstellen der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung anderer unbilliger Härten Ausnahmen zulassen.
Antrag auf Abschlagszahlung Nicht möglich. Nicht vorhanden.
   
Bundesland
Bremen
Bearbeitungszeit Im Schnitt 2 Wochen, in Stoßzeiten (Jahresende, nach Feiertagen und Ferien) 3-4 Wochen
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur dann gewährt, wenn der Beihilfeberechtigte sie innerhalb eines Jahres nach Entstehung der Aufwendungen, spätestens jedoch ein Jahr nach der ersten Ausstellung der Rechnung beantragt hat.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur dann gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Erreichen die beihilfefähigen Aufwendungen aus sechs Monaten diese Summe nicht, so muss für die Aufwendungen trotzdem eine Beihilfe gewährt werden.
Antrag auf Abschlagszahlung Anträge auf Abschlagszahlung sieht die Bremische Beihilfeverordnung zwar vor, um Verwaltungsaufwand und somit längere Bearbeitungszeiten zu vermeiden, bietet die bremische Beihilfestelle die Möglichkeit, Beihilfeanträge mit hoher Summe bevorzugt zu bearbeiten. Dazu genügt ein kurzer Vermerk auf dem Beihilfeantrag. Nur auf Anforderung.
   
Bundesland
Bund
Bearbeitungszeit Im Schnitt 2-3 Wochen, in Stoßzeiten (Jahresende, nach Feiertagen und Ferien) länger, außerhalb der Stoßzeiten kürzer.
Antragsfrist Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach Rechnungsdatum beantragt wird.
Antragsgrenze Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro bjeträgt. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung anderer unbilliger Härten Ausnahmen zulassen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Hamburg
Bearbeitungszeit Regel-Bearbeitungszeit beträgt 10 Tage (Ziel) + 5 Tage Bankweg. In Stoßzeiten (Jahresende, nach Feiertagen und Ferien) kann die Bearbeitung auch etwas länger dauern.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb einer Ausschlussfrist von zwei Jahren nach dem Entstehen der Aufwendungen oder der ersten Ausstellung der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr 200 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diesen Betrag nicht, kann trotzdem eine Beihilfe gewährt werden, wenn Aufwendungen insgesamt 15 Euro überschreiten.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur bei Rehamaßnahmen möglich, die ohne eine Vorauszahlung nicht begonnen werden. Vordrucke sind nicht vorhanden, Anträge auf Abschlagszahlungen müssen handschriftlich und mit Nachweis der entsprechenden Einrichtung gestellt werden.
   
Bundesland
Hessen
Bearbeitungszeit Maximal 10 Tage + Bankweg
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn der Beihilfeberechtigte sie innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Jahr nach Entstehen der Aufwendungen, der ersten Ausstellung der Rechnung oder der Bescheinigung des Geldwerts von Sachleistungen beantragt hat.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 250 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, wird trotzdem eine Beihilfe gewährt, wenn die Aufwendungen 25 Euro übersteigen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Krankenhausbehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Bearbeitungszeit Je nach Antragsaufkommen 2 – 4 Wochen
Antragsfrist Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach Rechnungsdatum beantragt wird.
Antragsgrenze Beihilfe wird nur gewährt, wenn die mit dem Antrag geltend gemachten Aufwendungen insgesamt mehr als 200 Euro betragen. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung anderer unbilliger Härten Ausnahmen zulassen. Die Festsetzungsstelle kann auf Antrag der oder des Beihilfeberechtigten Abschlagszahlungen leisten. Sie kann die Beihilfe in Ausnahmefällen im Einverständnis mit der oder dem Beihilfeberechtigten an Dritte auszahlen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Niedersachsen
Bearbeitungszeit Normalerweise ca. 10 Tage, zu Stoßzeiten (nach Ferien, Jahresende) ca. 2-3 Wochen
Antragsfrist Eine Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn die Aufwendungen innerhalb eines Jahres, nachdem sie entstanden sind (Ausstellungsdatum der Rechnung, Kaufdatum des Medikaments oder Hilfsmittels), geltend gemacht werden. Maßgebend ist der Antragseingang bei der Beihilfefestsetzungsstelle (Eingangsstempel der Poststelle).
Antragsgrenze Eine Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn die Summe des Antrages mehr als 100 EUR beträgt. Bei geringeren Aufwendungen wird eine Beihilfe dann trotzdem gewährt, wenn eine Versäumung der Antragsfrist droht oder eine unbillige Härte entstehen würde.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bearbeitungszeit Je nach Antragsaufkommen bis zu vier Wochen.
Antragsfrist Eine Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn die Aufwendungen innerhalb eines Jahres, nachdem sie entstanden sind, spätestens jedoch ein Jahr nach Ausstellung der ersten Rechnung beantragt werden.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird grundsätzlich nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, so wird trotzdem eine Beihilfe gewährt, wenn die Aufwendungen aus diesem Zeitraum insgesamt 15 € übersteigen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Bearbeitungszeit Im Schnitt 14 Tage, je nach Aufkommen länger (nach Ferien, Jahresende) oder auch kürzer
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn der Beihilfeberechtigte sie innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen (§ 4 Abs. 5 Satz 2), spätestens jedoch ein Jahr nach der ersten Ausstellung der Rechnung beantragt hat.
Antragsgrenze Eine Beihilfe kann nur beantragt werden, wenn die Summe des Antrages mehr als 100 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, so kann trotzdem eine Beihilfe beantragt werden.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Saarland
Bearbeitungszeit Die Beihilfestelle konnte dazu keine genauen Angaben machen. Die Bearbeitungsdauer eines Antrages hängt vom aktuellen Antragsaufkommen beim zuständigen Sachbearbeiter ab.
Antragsfrist Die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen erlischt, wenn der Anspruch nicht innerhalb von zwei Jahren nach der Entstehung der Aufwendungen bei der zuständigen Festsetzungsstelle geltend gemacht wird, jedoch nicht vor Ablauf von zwei Jahren nach der ersten Ausstellung einer Rechnung.
Antragsgrenze Einen Mindesbetrag zur Antragstellung sieht die BVO nicht (mehr) vor.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) und Dialysebehandlungen vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Sachsen
Bearbeitungszeit Die Beihilfestelle konnte dazu keine genauen Angaben machen. Die Bearbeitungsdauer eine Antrages hängt vom aktuellen Antragsaufkommen und der Mitarbeiteranzahl ab.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb von zwei Jahren nach Entstehen der Aufwendungen oder der Ausstellung der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 EUR beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, so kann trotzdem eine Beihilfe gewährt werden, wenn die Aufwendungen 15 EUR übersteigen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Krankenhaus, Reha-Maßnahmen) vorgesehen. Beihilfeanträge herunterladen
   
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Bearbeitungszeit Je nach Antragseingang ca. 4-5 Wochen.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb von zwei Jahren nach Entstehen der Aufwendungen oder der Ausstellung der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung anderer unbilliger Härten Ausnahmen zulassen.
Antrag auf Abschlagszahlung Nicht möglich, Beihilfeanträge über 1.500 Euro werden aber bevorzugt bearbeitet. Nicht vorhanden.
   
Bundesland
Schleswig-Holstein
Bearbeitungszeit Je nach Antragseingang 1-4 Wochen. zu Stoßzeiten länger als unter dem Jahr.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder Ausstellung der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 100 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, wird trotzdem eine Beihilfe gewährt, wenn die Aufwendungen 15 Euro übersteigen. Für Aufwendungen über 2.600 Euro können Abschlagszahlungen erfolgen.
Antrag auf Abschlagszahlung Für normale Arztrechnungen nicht möglich. Anträge auf Abschlagszahlungen sind nur für stationäre Behandlungen (Sanatorium, Reha-Maßnahmen) vorgesehen, die ohne eine Vorauszahlung des Patienten nicht begonnen werden. Nur auf Anforderung.
   
Bundesland
Thüringen
Bearbeitungszeit Die Beihilfestelle konnte dazu keine genauen Angaben machen. In Stoßzeiten (nach Ferien, Feiertagen und zum Jahresende) dauert die Bearbeitung der Beihilfeanträge aber prinzipiell länger als außerhalb dieser Zeiten.
Antragsfrist Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn sie innerhalb eines Jahres nach dem Entstehen der Aufwendungen oder der Ausstellung der Rechnung beantragt wird.
Antragsgrenze Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die Summe des Antrages mehr als 200 Euro beträgt. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten diese Summe nicht, kann trotzdem eine Beihilfe gewährt werden, wenn die Aufwendungen 15 Euro übersteigen.
Antrag auf Abschlagszahlung Nicht möglich. Kein Antrag verfügbar.

Beamtenberufe

Beamtenberufe

Bund, Länder und Kommunen beschäftigen derzeit etwa zwei Millionen Beamte im öffentlichen Dienst. Im Allgemeinen sind diese Beschäftigten nur als Beamte bekannt. „Beamter“ ist aber kein Beruf, sondern vielmehr ein Berufsstatus. Für die Beamtenlaufbahn sind alle Berufe geeignet, für die im öffentlichen Dienst Bedarf besteht.

Unter den Begriff „Beamte“ fallen viele verschiedene Berufe, die so unterschiedlich wie interessant sein können. Der Einstieg in die Beamtenlaufbahn erfolgt – je nach Beruf und Ausbildung bzw. Bildungsabschluss – in den einfachen, mittleren, gehobenen oder höheren Dienst. Abhängig von Beruf und Laufbahn beträgt die Dauer der Ausbildung für Beamtenanwärter zwei bis drei Jahre. Beamte, die in den gehobenen Dienst möchten, müssen grundsätzlich während ihrer Ausbildung ein entsprechendes Studium absolvieren.

Nachfolgend haben wir für Sie eine Liste von verschiedenen Berufen mit Beamtenlaufbahn zusammengestellt.

 

Allgemeine Verwaltung

Allg. Innere Verwaltung: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Allg. Innere Verwaltung: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Allg. Innere Verwaltung: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter einfacher Dienst
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter geh. nichttechn. Dienst (Studium)
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter höh. nichtt. Dienst (Studium)
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter mittl. nichttechn. Dienst
Allg. Verwaltung: Beamtin/Beamter mittl. techn. Dienst

Berufe:
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte

 

Auswärtiger Dienst

Auswärtiger Dienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Auswärtiger Dienst: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Auswärtiger Dienst: Beamtin/Beamtin mittl. Dienst

Berufe:
Botschafter, Sekretäre, Lehrer im Ausland

 

Bauverwaltung

Bauverwaltung: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Bauverwaltung: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)

Berufe:
Architekten, Fachwirte (Bauverwaltung)

 

Bundesbank

Deutsche Bundesbank: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Deutsche Bundesbank: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Deutsche Bundesbank: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Bankkaufleute, Finanzassistenten, Bachelor of Arts (Fachrichtung Bank)

 

Bundesverwaltung

Bahnwesen: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Bundesnachrichtendienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Bundesnachrichtendienst: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Kriminaldienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Kriminaldienst: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Verfassungsschutz: Beamtin/Beamter geh. Dienst des Bundes (Studium)
Verfassungsschutz: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Wehrtechnik: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Wehrtechnik: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)
Wehrtechnik: Beamtin/Beamter mittl. techn. Dienst
Wehrverwaltung: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Wehrverwaltung: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Ärzte, Veterinäre, Kriminologen, Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte, verschiedene Technische Berufe (auch mit Studium), Anwälte, Rechtswissenschaftler

 

Bundeswehr

Bundeswehr: Beamte mittl. techn. Dienst (Fernmelde, elektr. Aufklärung)

Berufe:
Soldaten, Apotheker, Ärzte, Veterinäre, Krankenpfleger

 

Feuerwehr

Feuerwehr: Beamtin/Beamter geh. techn.Dienst (Studium)
Feuerwehr: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)
Feuerwehr: Beamtin/Beamter mittl. techn. Dienst

Berufe:
Verschiedene technische und Handwerkliche Berufe, je nach dem aktuellen Bedarf der jeweiligen Feuerwehr.

 

Finanz- und Steuerverwaltung

Steuerverwaltung: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Steuerverwaltung: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Steuerverwaltung: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Finanzbeamte

 

Forstverwaltung

Forstdienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)

Berufe:
Forstarbeiter, Forstwissenschaftler

 

Justizverwaltung

Justizverwaltung: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Justizvollzug: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Justizvollzug: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Justizwachtmeister: Beamtin/Beamter einfacher Dienst
Rechtspfleger: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)

Berufe:
Anwälte, Justizvollstreckungsassistenten, Justizvollzugssekretäre, Staatsanwälte
Rechtsassesoren, Rechtspfleger/in

 

Katasterämter, Vermessungsämter

Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter geh. Verwaltungsdienst (Studium)
Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter geh. Verwaltungsdienst (Studium)
Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter höh. Verwaltungsdienst (Studium)
Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter höh. Verwaltungsdienst (Studium)
Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter mittl. Verwaltungsdienst

Berufe:
Vermessungstechniker, Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte

 

Kommunalverwaltung

Archivdienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Archivdienst: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Archivdienst: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Gewerbeaufsicht: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Gewerbeaufsicht: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)
Gewerbeaufsicht: Beamtin/Beamter mittl. techn. Dienst
Umweltverwaltung: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Umweltverwaltung: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)

Berufe:
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte, Bibliothekare, Veterinäre, Biologen, Lebensmittelchemiker

 

Landesverwaltung

Agrarverwaltung: Beamtin/Beamter geh. techn. Dienst (Studium)
Agrarwirtschaft: Beamte höh. Dienst, Beratung & Fachschule (Studium)
Bergverwaltung: Beamtin/Beamter höh. techn. Dienst (Studium)
Verfassungsschutz: Beamtin/Beamter geh. Dienst des Bundes (Studium)
Verfassungsschutz: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Vermessungstechnik: Beamtin/Beamter mittl. Verwaltungsdienst

Berufe:
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte, Veterinäre, Biologen, Agrarwissenschaftler, Vermessungstechniker, Geologen

 

Polizei und Kriminaldienst

Kriminaldienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Kriminaldienst: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Polizeivollzug Bundespolizei: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Polizeivollzug Bundespolizei: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Polizeivollzug Bundespolizei: Beamtin/Beamter mittl. Dienst
Polizeivollzug: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Polizeivollzug: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)
Polizeivollzug: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Kriminalkommissare, Polizisten, Kriminologen

 

Soziales und Gesundheit

Sozialverwaltung: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Sozialverwaltung: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Lehrer, Pädagogen, Pfarrer, Erzieher, Ärzte, Krankenpfleger, Kuratoren

 

Sozialversicherung

Sozialversicherung: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Sozialversicherung: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)

Berufe:
Sozialversicherungsfachangestellte, Sozialwissenschaftler

 

Universitäts- und Fachhochschulverwaltung

Bibliotheks- und Dokumentationsdienst: Beamte geh. Dienst (Studium)
Wissenschaftliche Bibliothek: Beamtin/Beamter höh. Dienst (Studium)

Berufe:
Professoren (Universitäten und Fachhochschulen), Hochschuldozenten, Bibliothekare, Kuratoren, Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte

 

Wasser- und Schiffahrtsverwaltung

Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Beamte geh. techn. Dienst (Studium)

Berufe:
Matrosen, Kapitäne, Schifffahrtstechniker (Studium), Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungsfachwirte

 

Wetterdienst

Wetterdienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Wetterdienst: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Meteorologen

 

Zolldienst

Zolldienst: Beamtin/Beamter geh. Dienst (Studium)
Zolldienst: Beamtin/Beamter mittl. Dienst

Berufe:
Polizisten

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Mitversicherung neugeborener Kinder

Mitversicherung neugeborener Kinder

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die private Krankenversicherung keine Familienversicherung an. Für jedes privat versicherte Familienmitglied muss daher ein eigener Versicherungsvertrag abgeschlossen werden. Zwar sind die privaten Versicherungsunternehmen prinzipiell nicht verpflichtet, Familienmitglieder mit zu versichern, für die Angehörigen von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes gibt es aber hierzu besondere Regelungen.

 

Prinzipiell kann jeder privat Versicherte sein neugeborenes Kind im Rahmen der Kinder-Nachversicherung privat versichern. Die Versicherung im Rahmen der Kinder-Nachversicherung ist in der Regel nur in einem gleichwertigen Tarif des Versicherungsnehmers möglich, ein Anspruch auf höherwertige Leistungen besteht nicht. Die Vorerkrankungen des Kindes dürfen bei der Kinder-Nachversicherung vom Versicherer in Hinsicht auf die Beiträge und die Leistungen nicht berücksichtigt werden. Risikozuschläge und/oder Leistungsausschlüsse dürfen daher nicht erhoben werden. Ebenfalls besteht für neugeborene Kinder im Rahmen der Nachversicherung keine Wartezeit. Möchte der Beamte für sein Kind bessere Leistungen, hat er die Möglichkeit einen Antrag zu regulären Bedingungen (Gesundheitsprüfung, Wartezeit) bei einer anderen Gesellschaft zu stellen. Der Versicherer kann das Kind in diesem Fall ablehnen.

 

Um die Kinder-Nachversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss der Beamte, über den das Kind versichert werden soll, folgende Bedingungen erfüllen:

 

  • Der Versicherungsnehmer muss zum Zeitpunkt der Geburt seines Kindes mindestens 3 Monate bei seiner Gesellschaft versichert sein
  • Die Kinder-Nachversicherung muss innerhalb von zwei Monaten ab der Geburt des Kindes rückwirkend zum Monatsersten des Geburtsmonats beantragt werden.

 

Erfüllt ein Beamter die Voraussetzungen für die Kinder-Nachversicherung nicht, hat er zusätzlich die Möglichkeit, sein neugeborenes Kind über die Öffnungsaktion privat zu versichern. Ab der Geburt des Kindes hat der Beamte ein halbes Jahr Zeit, sein Kind zu den erleichterten Bedingungen privat zu versichern. Ist das Kind gesund, kann es grundsätzlich bei jeder Versicherungsgesellschaft im gewünschten Tarif versichert werden, die Kinder alleine versichert. Hat das Kind Vorerkrankungen (auch angeborene), muss es von der Versicherung des entsprechenden Elternteils angenommen werden. Dabei darf von der Versicherungsgesellschaft ein maximaler Risikozuschlag von 30% erhoben werden, Leistungsausschlüsse darf der Versicherer nicht vornehmen. Ob der entsprechende Beamte selbst über einen Kontrahierungszwang versichert wurde oder nicht, spielt bei der Versicherung eines neugeborenen Kindes keine Rolle.

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Kostenerstattung bei Beihilfeempfängern

Kostenerstattung bei Beihilfeempfängern

Deutsche Beamte haben prinzipiell die Wahlmöglichkeit zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Wählt der Beamte eine gesetzliche Kasse, bekommt er im Krankheitsfall Leistungen gegen Vorlage seiner Versicherungskarte. Entscheidet sich der Beamte dagegen für eine private Krankenversicherung, gilt für ihn das Kostenerstattungsprinzip. Vertragspartner des Arztes bzw. des Leistungserbringers (z.B. Apotheke, Physiotherapeut) ist im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht die Versicherungsgesellschaft/Beihilfe, sondern der Versicherte.

 

Der Unterschied zu normalen privat Versicherten besteht darin, dass Beihilfeempfänger zwei „halbe Versicherungen“ haben: Einen bestimmten Prozentsatz der entstandenen Krankheitskosten übernimmt die Beihilfe des jeweiligen Beamten, die verbleibenden Kosten erstattet seine private Krankenversicherung. Nach einer Behandlung bzw. einer in Anspruch genommenen Leistung bekommt deshalb der Beamte vom Behandler eine Rechnung in zweifacher Ausführung gestellt. Für die Kosten dieser Rechnung muss er zunächst in Vorleistung treten, er kann sie aber anschließend zur Erstattung jeweils bei seiner Gesellschaft und bei seiner Beihilfe einreichen. Dazu muss der Beihilfeberechtigte jeweils ein Exemplar der Rechnung an die Beihilfestelle schicken, und eines an seine Gesellschaft. Der Rechnungsbetrag wird ihm dann im Rahmen seines Tarifes bzw. seiner Beihilfeverordnung erstattet.

 

Eine Ausnahme vom Kostenerstattungsprinzip bilden stationäre Krankenhausaufenthalte. Da diese sehr teurer sind, kann dem Patienten nicht zugemutet werden, dafür in Vorleistung zu treten. Das behandelnde Krankenhaus stellt deshalb die Rechnung in der Regel direkt an die Versicherung und die Beihilfestelle des entsprechenden Beamten. Der Beamte muss dazu lediglich eine Kostenübernahmebestätigung seiner Versicherung oder die Card für privat Versicherte vorlegen.

 

Eine Ausnahme vom Kostenerstattungsprinzip bilden in der Regel stationäre Krankenhausaufenthalte. Da diese sehr teurer sind, kann dem Patienten nicht zugemutet werden, dafür in Vorleistung zu treten. Das behandelnde Krankenhaus stellt deshalb die Rechnung direkt an die Versicherung und die Beihilfestelle des entsprechenden Beamten. Der Beamte muss dazu lediglich eine Kostenübernahmebestätigung seiner Versicherung oder die Card für privat Versicherte vorlegen.

 

Darauf sollten Sie achten:

  • Belege sorgfältig aufbewahrenDie Kostenbelege/Rechnungen sind für die Erstattung zwingend notwendig. Damit der Rechnungsbetrag erstattet werden kann, muss die Rechnung sowohl bei der Versicherung als auch bei der Beihilfestelle eingereicht werden. Nachdem der Rechnungsbetrag erstattet wurde, bleibt die Rechnung in der Regel bei der Versicherung bzw. dem jeweiligen Versorgungsträger. Sie wird nur auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten und auf dessen Kosten zurückgesandt.
  • KostenübernahmeerklärungBei teuren Behandlungen wie beispielsweise einem Krankenhausaufenthalt oder Zahnersatz ist es sinnvoll, sich von seiner Versicherungsgesellschaft eine Kostenübernahmeerklärung ausstellen zu lassen. Mit dieser bestätigt die Versicherungsgesellschaft, dass sie die Kosten für die anstehende Behandlung übernimmt. Um nicht auf Mehrkosten sitzen zu bleiben, sollte sich der Versicherte im Zweifelsfall aber auch bei kleineren Behandlungen eine solche Erklärung von seinem Versicherer geben lassen.
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Pflegeversicherungsprämie für pensionierte Beamte

Pflegeversicherungsprämie für pensionierte Beamte

Ebenso wie für Arbeitnehmer besteht für Beamte die Pflicht zur Pflegeversicherung. Das gilt nicht nur für die Beamten, die über die Beihilfe privat versicherte sind, sondern auch für die Beamten, die während ihrer Dienstzeit freie Heilfürsorge bekommen. Der Beamte muss dabei nicht nur sich selbst pflegeversichern, sondern ebenso alle Angehörigen mit Beihilfeanspruch.

Die Pflicht eines Beamten zur Pflegeversicherung endet nicht mit der Dienstzeit. Aufgrund gesetzlicher Richtlinien gilt sie auch für pensionierte Beamte. Die Beiträge zur Pflegepflichtversicherung für sich und seine beihilfeberechtigten Angehörigen fallen auch während der Pension weiterhin an. Wie auch in der gesetzlichen Krankenversicherung muss der Pensionär im Falle einer privaten Krankenversicherung die Beiträge zur Pflegeversicherung zusammen mit den Beiträgen für die Krankenversicherung monatlich entrichten. Die Höhe der Beiträge orientiert sich, wie die Beiträge zur Krankenversicherung, an der jeweiligen Beihilfeverordnung, der Gesellschaft und dem gewählten Tarif.

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