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Referendare

Referendare „Referendare sind Beamte auf Widerruf“ Referendare sind Beamte in Ausbildung und daher als „Beamte auf Widerruf beihilfeberechtigt. Für die Beihilfe gelten für sie die gleichen Regelungen wie für alle übrigen Beamtenanwärter: Jeder Referendar, sowie dessen berücksichtigungsfähige Familienmitglieder, hat Anspruch auf Beihilfe von seinem Dienstherrn. […]

KRANKENVERSICHERUNG

Die private Krankenversicherung für Beamte

Sonderwechselrecht für Referendare

Krankenversicherung für Referendare

 

"Sonderwechselrecht für Referendare"

 

 

Durch die Statusänderung haben Referendare ein Sonderkündigungsrecht und können zu Beginn ihres Dienstverhältnisses die Versicherungsgesellschaft wechseln. Da die meisten Referendare bisher mit dem Thema "private Krankenversicherung" wenig Berührungspunkte hatten, bestehen häufig Unklarheiten und Missverständnisse.

 

So wird Referendaren beispielsweise häufig von Versicherungsvertreter erzählt, dass sie zum Beginn ihres Referendariats bereits gewechselt haben müssen. Scheinbar im Zeitzwang wird dann nicht selten eine übereilte Entscheidung getroffen, die der Referendar bis zur nächsten Wechselmöglichkeit tragen muss. Im schlimmsten Fall wird aufgrund einer zwischenzeitlichen Erkrankungen ein Wechsel in eine andere Gesellschaft sogar unmöglich.

 

Sein Sonderwechselrecht kann der Referendar noch zwei Monate ab dem Datum der Verbeamtung rückwirkend zu diesem Termin in Anspruch nehmen. War der Beamte vorher bei einer anderen Gesellschaft oder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, bekommt er die Beiträge, die er bis dahin an die Versicherung bezahlt hat, zurückerstattet.

 

Ebenso besteht bei vielen Referendaren die Angst, dass ab Beginn ihres Referendariats nicht mehr versichert sind, wenn nicht bereits vorher eine Versicherung abgeschlossen wurde. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden: Da in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung besteht, darf die vorherige Versicherung den Versicherungsnehmer nicht aus dem Versicherungsverhältnis lassen, wenn dieser nicht einen Nachweis über eine nahtlos angrenzende neue Krankenvollversicherung vorlegt.

 

Nach dem Referendariat hat Referendar ein weiteres Sonderwechselrecht, da erneut ein Statuswechsel erfolgt. Der Referendar wird nun vom "Beamten auf Widerruf" zum "Beamten auf Probe". Zum Termin der Verbeamtung wird der Anwärtertarif des Referendars von der Gesellschaft in der Regel automatisch in den entsprechenden Beamtentarif umgestellt. Der Versicherungsnehmer bekommt die Umstellung von der Gesellschaft vor der Umstellung schriftlich mitgeteilt. Möchte ein Referendar die Gesellschaft wechseln, hat er dazu – je nach Gesellschaft – zwei bis vier Wochen Zeit.

 

Achtung: Für Referendare gilt der sogenannte Kontrahierungszwang nicht. Dieser greift nur bei Beamten auf Probe und Beamten auf Lebzeit. Bestehen Vorerkrankungen, sollte der Referendar von einem unabhängigen Fachmann prüfen lassen, ob und zu welchen Konditionen er von einer Gesellschaft aufgenommen werden würde. Diese Risikovorabanfrage ist anonym und für den Versicherungsnehmer kostenlos. Auf keinen Fall sollte der Beamtenanwärter dafür direkt zu einer Gesellschaft gehen. Häufig wird ein sogenannter Probenantrag gestellt. Das Problem dabei: Einen Probeantrag in diesem Sinne gibt es nicht. Es handelt sich dabei lediglich um einen normalen Antrag, der vom Versicherungsvertreter "halt probehalber" gestellt wurde. Erfolgt auf diesen von der Gesellschaft eine Ablehnung, hat der Referendar damit die einmalige Möglichkeit vergeben, später über den Kontrahierungszwang aufgenommen zu werden. Denn dieser gilt nur für den ersten rechtlich bindenden Antrag bzw. das erste rechtlich bindende Angebot einer Gesellschaft.

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Weitere Informationen zum Thema Krankenversicherungen für Referendare finden Sie auf unseren Partnerseiten.

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Referendare

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„Referendare sind Beamte auf Widerruf“

Referendare sind Beamte in Ausbildung und daher als „Beamte auf Widerruf beihilfeberechtigt. Für die Beihilfe gelten für sie die gleichen Regelungen wie für alle übrigen Beamtenanwärter: Jeder Referendar, sowie dessen berücksichtigungsfähige Familienmitglieder, hat Anspruch auf Beihilfe von seinem Dienstherrn. Die Höhe des Beihilfesatzes variiert dabei je nach Dienstherr und Anzahl der unterhaltspflichtigen Kinder.

Für die Zeit des Referendariats bieten einige Beamtenversicherer vergünstigte „Ausbildungstarife“ an. Eine Versicherung in diesen Tarifen ist in der Regel bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres möglich.

Vergünstigte Ausbildungstarife

Die Tarife für Beamtenanwärter sind deshalb so günstig, weil darin keine Altersrückstellungen gebildet werden. Beendet der Referendar seine Ausbildung, d. h. wird er nun „Beamter auf Probe“, wechselt er automatisch ohne erneute Gesundheitsprüfung von seinem Ausbildungstarif in den entsprechenden normalen Beamtentarif. Die Meldung über Beendigung der Ausbildung erfolgt allerdings nicht automatisch! Der Versicherte muss seinen Versicherer selbst darüber informieren. Durch die Statusänderung haben Referendare aber auch ein Sonderkündigungsrecht und können zu Beginn ihres Dienstverhältnisses die Versicherungsgesellschaft wechseln. Allerdings ist mit einem solchen Wechsel auch eine erneute Gesundheitsprüfung verbunden.

Überganszeit zwischen Ausbildung und Verbeamtung

Nach Ende ihrer Ausbildung werden Referendare bis zum Beginn ihrer Beamtenlaufbahn kurzzeitig arbeitslos. Meldet sich der Referendar für diese Zeit arbeitssuchend, wird er automatisch versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Referendar hat dann die Möglichkeit, eine kleine Anwartschaft abzuschließen. Die private Krankenversicherung wird auf diese Weise nicht gekündigt, sondern ruht lediglich. Sobald der Referendar ins Beamtenverhältnis berufen wird, kann die private Krankenversicherung dann wieder unbürokratisch und ohne erneute Gesundheitsprüfung reaktiviert werden.
Für Referendare, die sich für die während der Übergangszeit weiterhin privat versichert bleiben möchten und sich daher nicht arbeitssuchend melden, bieten die spezialisierten Beamtenversicherer aber auch besonders vergünstigte Übergangstarife an.

Bessere Leistungen später nur mit Gesundheitsprüfung möglich

Viele Referendare tendieren dazu, aus finanziellen Gründen für die Zeit ihrer Ausbildung einen möglichst günstigen Tarif zu wählen. Zusätzliche Leistungen wie Chefarzt oder Heilpraktiker werden meist nicht mitversichert. Diese Sparmaßnahme kann sich aber später rächen: Denn hat der Versicherer dies nicht vorher in seinen Versicherungsbedingungen garantiert, besteht kein Rechtanspruch auf eine höherwertige Versicherung. Möchte ein Referendar später Wahlleistungen mitversichern, geht dies meist nur mit erneuter Gesundheitsprüfung und Zustimmung des Versicherers.

Achtung: Lockangebote!

Leider entspricht bei manchen Versicherungsgesellschaften der Leistungsumfang des Anwärtertarifes nicht dem des entsprechenden Beamtentarifes. Unter Umständen sind die Leistungen des Beamtentarifes schlechter als die des Anwärtertarifes. Referendare sollten sich vor dem Abschluss ihrer Versicherung deshalb die Leistungen beider Tarife gut ansehen. Ebenso kann es vorkommen, dass der Beitrag des entsprechenden Beamtentarifes sehr hoch ist. Referendare sollten sich daher gut informieren, welche Konditionen die Gesellschaft nach dem Referendariat bietet.

 

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Beamtenanwärter

Beamtenanwärter

„Beamtenanwärter und Referendare sind Beamte in Ausbildung“

Beamtenanwärter sind Beamte in Ausbildung. Nach Beamtenrecht sind sie statusrechtlich als „Beamte auf Widerruf“ anzusehen und dadurch beihilfeberechtigt. Für den Beihilfesatz der Beamtenanwärter gilt die gleiche Regelung wie für Beamte: Er variiert je nach Dienstherr und Anzahl der unterhaltspflichtigen Kinder. Viele Beamtenversicherer bieten vergünstigte Ausbildungstarife für Beamtenanwärter an. Bei den meisten Krankenversicherungsgesellschaften ist eine Versicherung für Beamtenanwärter in diesem Tarif bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres möglich.

Günstige Anwärtertarife

Die Anwärtertarife sind besonders vergünstigt. Unter anderem, weil in diesen Tarifen keine Alterungsrückstellungen gebildet werden. Wird der Anwärter nach der Ausbildung verbeamtet, wird sein Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung entsprechend umgestellt. Es liegt in der Obliegenheit des Versicherten, seinen Versicherer über das Ausbildungsende zu informieren. Es gibt allerdings auch hier Gesellschaften, die ihre Kunden zum Ausbildungsende rechtzeitig anschreiben und informieren. Der Versicherte hat nach Beendigung der Ausbildung ein einseitiges Sonderkündigungsrecht und kann den Versicherer wechseln. In diesem Fall muss er sich allerdings einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen.

Übergangstarife oder Anwartschaft

Häufig werden Lehramtsanwärter nach ihrem Referendariat kurzzeitig arbeitslos. Bestehen Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung, sprich: wenn der Anwärter sich für diesen Zeitraum arbeitssuchend meldet, löst das eine Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse aus. Andernfalls gibt es hier bei den spezialisierten Beamtenversicherern besonders vergünstigte Übergangstarife.

Für den Fall einer vorübergehenden Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse ist es sinnvoll, für kleines Geld eine kleine Anwartschaft abzuschließen. Die private Krankenversicherung „ruht“ hierbei lediglich und ist nicht gekündigt. Sobald die Person ins Beamtenverhältnis berufen wird, kann die kleine Anwartschaft „aktiviert“ werden. Der Versicherungsschutz wird dann recht unbürokratisch und ohne erneute Gesundheitsprüfung reaktiviert.

Bessere Leistungen nur mit erneuter Gesundheitsprüfung

Häufig wählen Beamtenanwärter während ihrer Ausbildung aus finanziellen Gründen eine möglichst günstige Tarifvariante. Wahlleistungen wie Heilpraktiker oder Chefarzt werden meist nicht mit abgesichert. Diese Sparmaßnahmen können aber später zum Ärgernis werden: Denn möchte ein Anwärter nach der Ausbildung bessere Leistungen, ist das Aufstocken des Versicherungsschutzes in der Regel nur durch eine erneute Gesundheitsprüfung und mit Zustimmung des Versicherers möglich. Einen Rechtsanspruch gibt es hier nicht. Es sei denn, der Versicherer hat dies bereits in seinen Versicherungsbedingungen garantiert. Einige Versicherer machen dies und bieten die Option auf Höherversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung an.

Vorsicht, Lockangebote!

Bei einigen Gesellschaften entspricht der Anwärtertarif nicht dem anschließenden Beamtentarif. Hier ist Obacht geboten! Unter Umständen sind die Leistungen schlechter oder aber der Beitrag ist sehr hoch. Es empfiehlt sich hier, sich bereits als Anwärter zu informieren, welche Konditionen der Versicherer nach der Ausbildung bzw. dem Referendariat anbietet.

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Krankenversicherung für Beamte

Die private Krankenversicherung für Beamte

„Beamte haben die Wahl zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung“

Ebenso wie alle anderen Personen auch müssen sich Beamte krankenversichern. Da sie aber nicht sozialversicherungspflichtig sind, haben Beamte die Wahlmöglichkeit zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Entscheidet sich der Beamte für die private Krankenversicherung, beteiligt sich sein Dienstherr („Arbeitgeber“) in Form von Beihilfe zu einem bestimmten Prozentsatz an seinen Krankheitskosten. Entscheidet er sich dagegen für die gesetzliche Krankenversicherung, muss der den Beitrag dafür alleine tragen.

 

Der Beihilfeanspruch eines Beamten gegenüber seinem Dienstherrn ist abhängig von dessen Bundesland, Familienstand und Kinderanzahl. Unverheiratet und ohne Kinder beträgt der Beihilfeanspruch (Beihilfesatz) 50%. Die verbleibenden 50% muss der Beamte bei einer privaten Krankenversicherung absichern. Vereinfacht ausgedrückt: Der Beamte erhält vom Arzt eine Rechnung, welche er bei der Beihilfestelle (Versorgungsamt) und der privaten Krankenversicherung einreicht. Entsprechend der Beihilfeverordnung bzw. der versicherten Tarifleistung bei seiner privaten Krankenversicherung bekommt der Beamte dann die Erstattung überwiesen.

 

Beihilfeberechtigt sind:

  • Alle Beamte (z.B. Lehrer, Berufsfeuerwehr, Polizei)
  • Richter
  • Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit und Soldaten im Ruhestand
  • Versorgungsempfänger

Für manche Beamte, wie beispielsweise Berufssoldaten, kann es sein, dass trotz des Beihilfeanspruches freie Heilfürsorge besteht. Während der Zeit des Dienstverhältnisses hat der Beamte dann Anspruch auf eine truppenärztliche oder amtsärztliche Versorgung (gilt nicht für deren Familienmitglieder). Beihilfe bezahlt der Dienstherr dann erst mit dem Eintritt in den Ruhestand.

 

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn endet jedoch nicht bei der Versorgung seiner Beamten. Auch Familienmitglieder des Beamten sind „berücksichtigungsfähig“, bekommen also Beihilfe, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dieser Anspruch besteht auch dann weiterhin, wenn der Beamte verstirbt. Im Rahmen der Witwen/-r und Waisenversorgung wird die Beihilfe so lange weiterhin gezahlt, wie diese berücksichtigungsfähig sind.

 

Berücksichtigungsfähige Familienmitglieder:

  • Unterhaltspflichtige Kinder
  • Ehegatten, deren Einkommen eine entsprechende Grenze nicht überschreitet. Diese Grenze wird von der jeweiligen Beihilfevorschrift festgelegt und liegt in der Regel bei 18.000,- € Bruttojahreseinkommen.

 

Wie für alle anderen Berufsgruppen werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung für Beamte ebenfalls nach dem Äquivalenzprinzip kalkuliert. D.h. der Beitrag ist abhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Antragstellers.

 

Die Beihilfeberechtigung erstreckt sich nur über die Zeit des Dienstverhältnisses. Wechselt ein Beamter z.B. in ein normales Angestelltenverhältnis, verliert er seinen Beihilfeanspruch und wird in der Regel versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenkasse.

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